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Abhängigkeit – das unkontrollierbare Verlangen

Vor zwei Monaten entschloss ich mich, meine Ernährung nachhaltig umzustellen. Mein Körper wollte einfach nicht mehr mitmachen, ich hatte große Schwierigkeiten, einige Lebensmitteln zu verdauen und durfte feststellen, dass ich von manchen auch abhängig war.

Früher verzichtete ich auf Pizza, Pommes, Burger & Co nur dann, wenn ich abnehmen wollte. Ich bin seit längerer Zeit Vegetarierin und es ist nicht so, dass ich mich ungesund ernährt hätte, allerdings war Gluten fast täglich auf meinem Teller zu finden, zumindest in der Brot-Variante. Obwohl ich mich so schlecht davon lösen konnte, hat sich mein Körper immer schwerer mit der Verdauung getan. Also entschloss ich mich, Zucker & Gluten loszulassen. Interessanterweise fiel es mir zum ersten Mal, im Gegensatz zu früher, leicht, diesen Schritt zu gehen. Eigentlich macht es Sinn, denn ich löste mich in den letzten 10 Monaten von so vielen giftigen Emotionen. Dieser Moment brachte mich dazu, darüber nachzudenken, warum sich viele Menschen mit Süchten so schwertun.

Abhängigkeit – das unkontrollierbare Verlangen

Es gibt wenige Menschen auf der Welt, die nicht von irgendetwas abhängig sind. Entweder von Zucker, Fast Food, Kaffee, Zigaretten, Alkohol, Drogen oder von Sport, Videospielen, Shopping, usw. Sie versuchen, vieles aus der Kindheit unbewusst nachzuarbeiten und damit etwas Gutes für sich zu tun. Denn eigentlich wollen sie wieder glücklich sein und nutzen oft Zigaretten, Shopping und Alkohol, um sich zu nähren. Man sagt, wenn ein Kind mit viel Liebe genährt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es von irgendetwas süchtig wird – da das bei vielen Menschen nicht der Fall ist, machen sie alles, um sich so gut wie möglich mit Süchten zu nähren.

Da stellt sich aber die Frage, wen wir eigentlich mit diesem unkontrollierbaren Verlangen nähren?

Energetisch gesehen hat alles eine Schwingung. Pilze und Parasiten im Körper sind bewusste Wesen und sie lieben Gluten, Pizza, Pasta und Zucker, sie binden sich stark an Emotionen wie Wut, Ärger, Irritation oder Hass. Je öfter wir zu solchen Lebensmitteln greifen, desto mehr ernähren wir eigentlich diese Emotionen. Da sie die Fähigkeit haben, uns Gedanken zu schicken, werden wir mit solchen zucker- oder glutenhaltigen Lebensmitteln eher Pilze und Parasiten als uns selbst nähren.

Zigaretten, Drogen und Alkohol binden sich oft an Emotionen von Machtlosigkeit. Alkohol heißt ja auch Spirit in Englisch und zieht oft verschiedene Spirits (Geister) an, deswegen fällt es den Menschen auch so schwer, sich von diesen Dingen zu lösen. Weil sie die Macht für ihr Leben, den Spirits überlassen haben, hierbei behält die Kontrolle immer ein anderer für sie. 

Und an dieser Stelle geht es nicht darum zu sagen: „Oh Gott, ich muss gleich aufhören, Pizza zu essen, Alkohol zu trinken oder zu rauchen“. Nein! Viel wichtiger ist es, sich bewusst zu machen, was für Schwingungen wir aussenden und wer da eigentlich genährt wird.

Mir hat dieses Thema aus dem Grund zu denken gegeben, weil all diese Süchte uns die Türe zur Wahrheit verschließen. Die Schwingung der Abhängigkeit bildet wie einen Nebel vor unseren Augen, damit wir nicht sehen, was wirklich los ist.

Dazu muss ich sagen, ich bin kein Fan von Zwangsveränderung, denn meiner Meinung nach braucht jeder seine Sucht aus irgendeinem Grund.

Acht Jahre ist es her, dass ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Damals fiel es mir leicht, diese Entscheidung zu treffen, weil ich verstehen konnte, dass ich die Kontrolle über mein Leben den Zigaretten überlassen hatte. Alles im Leben drehte sich um das Rauchen. Wo ist es erlaubt, wie halte ich es beim Essen aus, ohne zu rauchen, wo darf ich es am Flughafen? Ich weiß! Heute ist es unvorstellbar, aber damals konnte man in vielen Ländern Europas noch im Restaurant oder in den Clubs rauchen. Als es auf manchen Reisen dazu geführt hatte, dass ich nur an die Zigaretten denken musste, erkannte ich, dass die Kontrolle wieder mir gehören darf und innerhalb von einer Woche habe ich es geschafft aufzuhören. Heute bin ich einfach entspannt. Ich muss im Seminar nicht mehr rausrennen, um eine Zigarette anzuzünden, ich muss im Restaurant nicht mehr rausgehen und ich kann meinen langen Flug genießen. Wenn sich die Corona Lage wieder legt. 😉

Und so ist es mit jeder Sucht! Solange Du sie brauchst, wird sie in Deinem Leben präsent sein und wenn sie aufhört, Dir zu dienen, wirst Du sie in kurzer Zeit loslassen können.

Daher bin ich eher dafür, sanft mit sich selbst umzugehen und sich von der Schuld der Abhängigkeit zu befreien. Mit kritischen Gedanken werden wir häufig alles nur verschlimmern.

Wenn Du Dich beim Schokoladeessen oder Rauchen glücklich fühlst, dann ist es eine viel bessere Emotion für den Körper, als ein schlechtes Gewissen zu haben, denn viele vergessen, dass Gedanken ebenfalls giftig sind.

Oft arbeite ich mit Menschen, die viel Schuld oder Scham wegen manchen Süchten fühlen. Sie wiederholen dann ständig „Ich muss aufhören zu rauchen“, „Ich muss gesund essen“, „Ich sollte kein Bier mehr trinken“. Der Körper aber wird, wenn er diese Sucht noch braucht, alles unternehmen, um diese Gewohnheiten zu behalten.

Stell Dir jetzt vor, Du sagst zu Dir selbst „Ich bin zu fett, ich muss auf Diät“ oder Du gehst liebevoll mit Dir um und sagst „Ich liebe mich so, wie ich bin. Ich erlaube mir, das Essen zu genießen. Und wenn ich die Pfunde nicht mehr brauche, werde ich sie mit Leichtigkeit loslassen.“

Die Sucht wird, solange sie Dir dient, bleiben. Du kannst entweder kritisch oder liebevoll mit Dir selbst umgehen. Aus Erfahrung weiß ich, dass mir die Selbstkritik nie etwas Gutes gebracht hat, meistens habe ich mich danach nur noch mieser gefühlt.

Als ich mich in die Selbsttransformation begab, konnte ich endlich alle meine Schattenseiten akzeptieren. Ich durfte lernen, dass ich oft einen Mangel an Liebe gespürt habe, woraus sich mehrmals Süchte entwickelten. Mit Zigaretten, Schokolade, Pizza oder Alkohol hatte ich mich früher genährt und auch wenn es vielleicht nicht der beste Weg war, durfte ich lernen, warum ich es gebraucht habe.

Es ist nicht so, dass ich heute auf Schokolade oder Pommes verzichte. Ich bin nur nicht mehr abhängig davon. Durch die tiefe Transformationsarbeit schwingt mein Körper ganz anders, ich habe keine Heißhungerattacken mehr, denn ich durfte mich von vielen schweren Gedanken lösen, die solches Essen anziehen.

Daher ist es vielleicht eher für Dich wichtig, sich von Emotionen zu befreien, die diese Abhängigkeiten anziehen, mehr Verständnis für Deine Süchte zu haben und herauszufinden, wo der Ursprung war und wozu Du sie brauchst. Und dabei darfst Du nicht vergessen, Dir selbst mit viel Liebe entgegenzukommen.

Wenn Du Unterstützung brauchen solltest, melde Dich gerne bei mir. Mit ThetaHealing ist so viel möglich. 😊

Deine Tatjana

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