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Kann unsere Karma verändert werden?

Heute habe ich einen interessanten Artikel von einem spirituellen Autor gelesen. Er handelte von verschiedenen Karmas, die wir im Leben haben. Ein Karma, mit dem wir geboren werden und das nicht verändert werden kann, und ein Familien-Karma, das veränderbar ist.

Ich habe mich gleich auf die Wörter „nicht verändert werden kann“ konzentriert. Gibt es etwas in unserem Leben, das wir nicht verändern können? Müssen wir alles, was uns das Leben bringt, annehmen, auch wenn wir damit nicht zufrieden sind?

Ich glaube, dass wir ALLES, womit wir nicht zufrieden sind, verändern können. Deswegen ist es wichtig in die Eigenverantwortung zu gehen und unser Leben selbst zu gestalten. Wenn wir uns unserer Themen bewusst sind und den Mut haben, die Wahrheit in uns zu sehen, dann ist es nur noch ein Schritt zur Veränderung.

Uns ist der freie Wille gegeben worden, damit wir unser Leben so kreieren können, wie wir es möchten. Entweder können wir dem Leben erlauben, uns zu steuern, oder wir können das Ruder in die Hand nehmen und der Kapitän von unserem Boot werden. Es liegt ganz bei uns!

Ist es uns überhaupt erlaubt, das Karma zu verändern und es in die andere Richtung zu steuern? Werden wir vielleicht dafür bestraft, wenn wir mehr im Leben wollen als nur den Dach über den Kopf? Oder jammern wir auf hohem Niveau?

Jammern ist grundsätzlich nie ein gute Energie, weil wir uns dabei immer in eine Position des Mangels begeben. Sicher ist aber, dass es uns erlaubt ist, mehr im Leben zu haben als nur Dach über dem Kopf.

Das Schicksal verändern

Unsere Ahnen haben uns neben Häusern auch jede Menge Programme vererbt. Und einige davon haben mit dem Thema Gott zu tun, zum Beispiel: „Ich darf Gott nicht um zu viel bitten.“ „Du kannst dein Schicksal nicht ändern.“ „Gott hat dir dieses Leben gegeben und du solltest dankbar dafür sein“.

Solche Programme steuern unser Leben und wir unternehmen nichts, weil wir glauben, dass wir an dem, was uns gegeben wurde, nichts ändern können, oder weil wir unbewusst Angst haben, bestraft zu werden.

Jede Entscheidung, die wir treffen, können wir als Ursache betrachten, die irgendwann eine Wirkung zeigt. Das ist Karma! Aber es bestraft uns nicht, sondern gibt uns die Möglichkeit zu lernen, dadurch zu wachsen und vor allem, Verantwortung zu übernehmen.

Wenn unser Ururgroßvater irgendwann in der Vergangenheit eine Entscheidung getroffen hat, die heute keine gute Auswirkung für uns hat, dann haben wir die Möglichkeit, dies zu verändern und das Muster aufzulösen.

Wir werden so lange die gleichen Muster wiederholen, bis wir es gelernt haben. Erst dann ist diese spezielle Aufgabe abgehakt. Das Leben stellt uns oft vor die immer selben Aufgaben, bis wir sie schließlich meistern.

Es liegt an uns, ob wir zehn Jahre warten wollen, bis wir endlich etwas dazulernen, oder ob wir jetzt an unseren Programmen arbeiten möchten, damit wir unsere Lernerfahrungen ganz schnell meistern.

Sobald wir wissen, wozu uns manche Dinge im Leben gedient haben, lösen sich tiefe Programme automatisch aus unserem Unterbewusstsein auf. Aber wenn wir immer noch an manchen Dingen fest halten, dann ist es gut anzuschauen, was für eine Überzeugung dahintersteht.

Das Karma kann und darf verändert werden, wenn wir es möchten. Egal, ob es dabei um unser persönliches oder um unser Familienkarma geht. All diese Programme dienen uns auf irgendeine Weise im Leben. Und wenn wir sie nicht mehr brauchen, lassen wir sie los und erschaffen damit eine neue Realität. Dadurch können wir wachsen und uns entwickeln.

Unsere Entwicklung hört nie auf, aber wir können selbst entscheiden, wie leicht oder schwer wir sie machen wollen. Und es ist wichtig zu wissen, dass es uns erlaubt ist, diesen Weg auf eine leichte und angenehme Weise zu gehen.

Lebe selbstbestimmt und frei! Nutze Deine Schöpferkraft!

Tatjana